Das Programm 2010:
Progression World Cup
„Felsenklettern ist einfach. Wettkämpfe sind komplex und intensiv.“ Über diese Frage kann man streiten. Doch Patxi Usobiaga steht zu dem, was er gesagt hat. Der Spanier gehört zu denen, die beim Klettern neben ihrem inneren Schweinehund auch noch eine Reihe von Gegnern bezwingen wollen. Erst wenn die ganze Halle tobt fühlt er sich richtig wohl. Sein Ziel: World Cup Champion. Um jeden Preis!Revolution One
Lenker und Bremse? Überflüssiger Schnickschnack! Warum überhaupt zwei Räder? Eines reicht doch auch! Off-Road-Einradfahren ist eine Sportart für Individualisten. Balancekünstler wie Kris Holm zum Beispiel. Er wünschte sich zu seinem 12. Geburtstag ein Einrad. Das Geschenk sollte nicht nur sein Leben, sondern auch die gesamte Radsportszene verändern. Er brachte Ende der 80er Jahre die einrädrige Revolution ins Rollen – und ließ sich von nichts und niemandem ausbremsen. Der Film blickt zurück auf die Anfänge des Sports und porträtiert neben Kris Holm die wichtigsten Wegbereiter der Szene. „Revolution One“ – eine Erfolgsgeschichte, auch wenn ihr Weg mit geprellten Steißbeinen gepflastert sein dürfte...Committed 2: Walk of Life
Meeresrauschen und Möwengeschrei - klingt nach Deep Water Soloing. Irrtum! Die härteste Route auf den britischen Inseln, eine E12/7a, klettert selbst James Pearson nicht Free Solo. Auch wenn das Wasser die kahle Felsklippe umspült, tief genug ist es nicht um einen tödlichen Sturz zu verhindern. Und Stürze sind an dieser Wand vorprogrammiert. Der Fels ist unstrukturiert, fast glatt... „The Walk of Life hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe dafür härter gearbeitet als jemals für eine Route zuvor. Dies ist bei weitem die schwerste Begehung, die ich in meinem Leben vollendet habe und es war eine lange und schwierige Reise."Uruca
Wer es sich einfach machen will, nimmt die Seilbahn. Damit ist man relativ schnell auf dem Wahrzeichen Rio de Janeiros – dem Zuckerhut. Neben der Weichei-Variante gibt es aber auch noch ein für echte Kerle, die Kletterroute Uruca (5.12c R/X). Eine extrem schwierige und gefährliche Kletterei, an deren Schlüsselstelle man schon mal verzweifeln kann. Warum sollte es Hugo, dem Helden aus diesem putzigen Zeichentrickfilm, anders ergehen? Doch sein Seilpartner scheucht den Armen erbarmungslos den Felsen hinauf, so lange bis ..., ja bis das Unheil seinen Lauf nimmt.On Sight
„Klettern ist kein Sport. Klettern ist eine Lebenseinstellung.“ Besonders wenn es sich um On-Sight-Klettern handelt. Die Sportler in diesem Film gehören wahrscheinlich nicht zur Riege der Top-Athleten, aber dafür sind sie echte Draufgänger. Wenn man die Route vorher nur vom Boden aus betrachtet, nicht genau weiß, wo man Sicherungspunkte anbringen soll und sich einfach darauf einlässt die Route „On Sight“ zu klettern – ja, dann kann es schon einmal vorkommen, dass man 10 Meter ins Seil stürzt. Doch darin liegt genau der Reiz dieses Begehungsstils – das Spiel mit dem Ungewissen und der Wunsch einfach nur oben anzukommen. Egal wie.Hunlen
Früher war alles besser. Na gut, vielleicht nicht alles. Aber das Eisklettern an den Hunlen Falls war definitiv einfacher. Denn damals war der komplette Wasserfall zugefroren! Ganz andere Verhältnisse finden Will Gadd und EJ Plimley im letzten Winter vor: der Wasserfall ist nur zum Teil gefroren, brüchiges Eis und riesige Eiszapfen machen die Kletterei zum Albtraum. Immer wieder knackt und knirscht es im Eis, ganze Platten lösen sich heraus und zerbersten in der Tiefe. Hunlen Falls sind etwa vier mal so hoch wie die Niagara Fälle. Deshalb lautet das inoffizielle Motto der waghalsigen Tour: Kletter um dein Leben!Mystic Spirit
Das haben wir ja schon immer gewusst: Der Outdoor-Virus ist ansteckend! Vom ihm befallenen Freizeitsportler mutieren im Handumdrehen zu ausgeflippten Adrenalinfreaks. Und niemand kann sich davor schützen...
First Ascent: The Impossible Climb
Chris Sharma ist stets auf der Suche nach der nächsten Herausforderung: dieses Mal ist es ein First Ascent an einer überhängenden Kalksteinwand am Mount Clark in Kalifornien. Eine Route, die Fingerspitzengefühl und einen enormen Kraftaufwand erfordert – und den absoluten Willen zum Erfolg. Chris verbringt ganze Wochen in der Wand um die Route zu vollenden. Auch als das heiße Sommerwetter ihm eine Zwangspause verordnet – er kann das Projekt nicht einfach aufgeben. Den ganzen Sommer über bereitet er sich in Spanien auf die große Kletterherausforderung vor, um im Herbst endlich die neue Route am Mount Clark bezwingen zu können.//zurück











